Herz-MRT / Herz-CT

Herz-MRT / Herz-CT

Neben dem Herz-Ultraschall haben sich in den letzten Jahren mit der Herz-Magnetresonanztomographie (Herz-MRT) und der Herz-Computertomographie (Herz-CT) moderne Bildgebungsverfahren entwickelt, die die diagnostischen Möglichkeiten weiter verbesserten. Die Herz-MRT erstellt mit Magnetfeldern hochaufgelöste und detailreiche Aufnahmen des schlagenden Herzens. Die Stärke der Herz-MRT liegt vor allem in der Analyse des Herzmuskels. Präzise Bestimmungen der Funktion, Struktur und Durchblutung sind möglich. Wichtige Informationen über Vernarbungen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen und den Detailaufbau des Herzmuskels können so gewonnen werden. Die Herz-CT ist ein modernes Röntgenverfahren, das hochaufgelöste und detailreiche, dreidimensionale Abbildungen der Herzkranzgefäße (Koronararterien) ermöglicht. Dabei werden Verkalkungen der Gefäßwände gemessen und zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos herangezogen. Darüber hinaus lassen sich strukturelle Veränderungen und Verengungen der Herzkranzgefäße sehr präzise ausschließen bzw. erkennen. Für die exakte Diagnosestellung und somit für die Aufrechterhaltung der Gesundheit ist es wichtig, die verfügbaren Untersuchungstechniken zu kennen, zu beherrschen und entsprechend dem individuellem Bedarf des Patienten auszuwählen und zu kombinieren.

Mit Prof. Dr. Florian von Knobelsdorff steht im KIZ ein ausgewiesener Spezialist für diese Art der Diagnostik zur Verfügung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich auch wissenschaftlich mit diesem Themengebiet und hat zahlreiche Fachpublikationen hierzu veröffentlicht. Prof. von Knobelsdorff wertet alle MRT und CT Untersuchungen persönlich aus. Auf diese Weise ist für Sie als Patient höchste fachliche Kompetenz in der Diagnosestellung gewährleistet.

Kernspintomographie (Herz-MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens ist ein modernes MRT-Verfahren zur hochaufgelösten und detailreichen Darstellung des schlagenden Herzens. Die Aufnahmen erlauben genaue Aussagen über die Funktion des Herzmuskels, über dessen Durchblutung sowie Gewebebeschaffenheit. Auch die Funktion von Herzklappen und der Blutfluss im Herzen können präzise beurteilt werden. Gerade die Strukturanalyse des Herzmuskels und die Unterscheidung von gesundem, entzündeten oder vernarbtem Herzmuskelgewebe ist ein Alleinstellungsmerkmal der Herz-MRT. Häufige Fragestellungen sind die Beurteilung einer Durchblutungsstörung bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, die Bestimmung des Ausmaßes eines Herzinfarktes, die Abklärung einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis), die Diagnostik von genetischen Herzmuskelerkrankungen, die Einordnung einer Herzmuskelverdickung (u.a. Amyloidose), die Differenzierung einer Raumforderung, die Ursachensuche bei Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz sowie die Beurteilung von Herzklappenerkrankungen. Die MRT-Untersuchung wird außerhalb unserer Stammpraxis im medneo-Diagnostikzentrum in der Rosenheimer-Straße durchgeführt.

Computertomographie (Herz-CT)

Die Verengung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) betrifft sehr viele Menschen und verursacht gravierende Symptome wie Brustschmerzen und Leistungsschwäche sowie schwerwiegende Folgen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen. Die Computertomographie (CT) des Herzens ist ein modernes Röntgenverfahren, das hochaufgelöste und detailreiche, dreidimensionale Abbildungen dieser nur wenige Millimeter messenden Herzkranzgefäße (Koronararterien) ermöglicht. Dabei werden Verkalkungen der Gefäßwände gemessen und zur Abschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos herangezogen (Kalkscore). Darüber hinaus lassen sich strukturelle Veränderungen und Verengungen (Stenosen) der Herzkranzgefäße sehr präzise ausschließen und erkennen. Die CT des Herzens bzw. der Koronararterien wird also zur individuellen Risikoabschätzung sowie zur Diagnostik bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit eingesetzt. Die CT-Untersuchung wird außerhalb unserer Stammpraxis in Kooperation mit der Radiologie-Praxis „Conradia“ in der Augustenstraße in Schwabing durchgeführt.