Schulungen und Service

Hypertonie-Schulung

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt und damit ein bedeutsamer Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Der Lebensstil (sog. „Lifestyle“) eines Patienten stellt oftmals einen entscheidenden Faktor bei der Entstehung des Bluthochdrucks dar. In einigen Fällen sind daher alleine Lebensstil-verändernde Maßnahmen ausreichend, um den Blutdruck langfristig in den Normbereich zu senken. Aber auch bei Notwendigkeit einer medikamentösen Dauertherapie sind ergänzend entsprechende Lifestyle-Maßnahmen sinnvoll. Unseren Praxisflyer zu diesem Thema können Sie hier herunterladen und ausdrucken:

„Bluthochdruck – was Sie tun können“

In Zusammenarbeit mit der angiologischen Praxis Dr. Groth bieten wir Patienten regelmäßig Hypertonie-Schulungen an. Erfahren Sie mehr über die Ursachen und Entstehung von Bluthochdruck, Maßnahmen diesen zu diagnostizieren und Möglichkeiten für eine umfassende Behandlung. Bei Interesse können Sie sich direkt an die Praxis Dr. Groth wenden, gerne sind wir Ihnen aber auch bei der Vermittlung eines Kontaktes behilflich:

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Gerinnungs-Selbstmessung

Es gibt verschiedene Erkrankungen des Herzens, bei denen ein erhöhtes Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) im Körper besteht. Hier ist beispielsweise die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern zu nennen. Aber auch Patienten mit einer künstlichen Herzklappe sind hierdurch vermehrt gefährdet.
Wird ein Blutgerinnsel mit dem Blutstrom verschleppt, kann es irgendwo im Kreislauf ein Blutgefäß verschließen (Embolie) und hier zu einer Durchblutungsstörung führen. Ist dies beispielsweise an der Lunge der Fall, kommt es zu einer Lungenembolie. Bleibt ein Gerinnsel hingegen in der Strombahn des Gehirns hängen, entsteht ein Schlaganfall.
Um die Bildung von Gerinnseln und daraus entstehende Embolien zu vermeiden, müssen viele Patienten dauerhaft mit einem blutverdünnenden Medikament behandelt werden, dem „Marcumar“. Da dieses Medikament jedoch sehr wirksam in das Blut­gerinnungs­system des menschlichen Körpers eingreift, besteht hierunter ein etwas erhöhtes Blutungsrisiko. Die erforderliche Dosis ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und wird v.a. durch Ernährungsfaktoren stark beeinflusst. Um das Blutungsrisiko so gering wie möglich zu halten, sind unter  Marcumar-Therapie daher regelmäßige Kontrollen eines Gerinnungswertes (INR) notwendig.
Normalerweise nimmt die Kontrolle des INR-Wertes Ihr Hausarzt im Abstand mehrerer Wochen vor. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, diesen Wert mit einem kleinen Gerät selber zu bestimmen. Dies hat vor allem hat den Vorteil, dass der Patient nicht mehr abhängig von ärztlichen Kontrollen ist.
Für das Erlernen der Gerinnungs-Selbstmessung ist eine qualifizierte Schulung notwendig. Derartige Schulungen bieten wir im KIZ regelmäßig unseren Patienten an. Die Kosten hierfür werden in den meisten Fällen von der Krankenkasse übernommen. Bei Interesse an einer Schulung zur Gerinnungs-Selbstmessung wenden Sie sich bitte direkt an unsere Praxis:

Flyer zur Gerinnungs-Selbstmessung

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Herz-Sportgruppen

Entgegen weit verbreiteter Meinungen ist regelmäßige moderate sportliche Betätigung bei vielen Herzerkrankungen gesund und stellt einen elementaren Baustein der Therapie dar. Viele Herzpatienten sind jedoch verunsichert über das richtige Ausmaß der sportlichen Aktivität, oder haben Angst, sich ohne „professionelle Aufsicht“ sportlich zu betätigen. Aus diesem Grund sind sog. Herz-Sportgruppen gegründet worden, die sich regelmäßig wohnortnah unter Aufsicht eines Arztes sowie eines qualifizierten Sporttherapeuten treffen. Auch in Ihrer Nähe gibt es ein entsprechendes Angebot. Wenn Sie Interesse an einer solchen Herzgruppe haben, können Sie uns gerne ansprechen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Defibrillator-Selbsthilfegruppen

Patienten mit einem implantierten Defibrillator (zur Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen) sind oft verunsichert über Ihre Situation. Sie suchen Kontakt zu Mitbetroffenen, um über Probleme zu reden, Informationen auszutauschen und sich verstanden zu fühlen. Aus diesem Grund gibt es an zahlreichen Stellen in Deutschland Selbsthilfegruppen betroffener Patienten. Wenn auch Sie Interesse an einer Teilnahme haben, können Sie uns gerne ansprechen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Raucher-Entwöhnung

Dass Rauchen ungesund ist und einen der Haupt-Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen darstellt, ist hinreichend bekannt. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass es vielen Patienten selbst nach Diagnose einer eindeutig mit dem Rauchen in Zusammenhang stehenden Erkrankung sehr schwer fällt, wirklich langfristig den Nikotinkonsum einzustellen. Für eine erfolgreiche Entwöhnung ist daher häufig professionelle Hilfe erforderlich. Durch Kooperation mit der Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit der Ludwig-Maximilian-Universität München bieten wir Ihnen eine strukturierte Tabakentwöhnung an. An 3 Kursabenden innerhalb von 2 Wochen begleiten Sie erfahrene Ärzte und Psychologen bei der für Sie so wichtigen Aufgabe, das Rauen aufzugeben. Auch in der Zeit danach steht Ihnen dieses Team unterstützend zur Verfügung.
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Erfolgsrate wird der Kurs von allen gesetzlichen Krankenkassen in Bayern empfohlen und mit einer finanziellen Beteiligung unterstützt. Bei Interesse stellen wir gerne einen Kontakt für Sie her.

Weitere Informationen finden Sie hier

Ernährungsberatung und Diabetiker-Schulung

Als „Zentrum für Diabetologie, Herz- und Gefäßmedizin“ bieten wir Ihnen in unserem Hause neben den Leistungen des KIZ in Zusammenarbeit mit der Facharztpraxis Dr. Groth auch eine Ernährungsberatung sowie Diabetiker-Schulung an. Gerne sind wir Ihnen bei der Vermittlung eines Kontaktes behilflich.

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Risikomanager zum downloaden

Sie wollen mehr über Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfahren? Sie wollen wissen, welchen Beitrag Sie selber für Ihre langfristige Gesundheit leisten können? Dann steht Ihnen hier ein „Risikomanager“ zum Download zur Verfügung. Als Autor und langjähriger Oberarzt am Herzzentrum Bogenhausen hat sich Dr. Gotthard Rieß über viele Jahre mit dieser Thematik beschäftigt:

Download Risikomanager (pdf)

Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung

Unseren Herzpatienten empfehlen wir die Mitgliedschaft in der Deutschen Herzstiftung was hier online  möglich ist. Wenn Sie – unabhängig von einer Mitgliedschaft – regelmäßig Tipps erhalten möchten, wie man bei welcher Herzkrankheit auch selbst zur Verbesserung der Herzerkrankung beitragen kann, abonnieren Sie den kostenfreien Newsletter der Deutschen Herzstiftung, den Sie hier anfordern können.